Beschreibung Betriebsausflug:
Die herkömmliche Cajon (sprich: "kachon") stammt ursprünglich aus Lateinamerika und bedeutet in der Übersetzung "Kiste".
Sie entstand aus einer Transportkiste für Tee, Fische oder Orangen, die peruanische Sklaven verwendeten, nachdem ihre Trommeln auf dem Feld verboten wurden.
Vorbild für die Cajón mit Snare-Saiten oder Schnarrteppich waren wohl ursprünglich gefüllte Zuckerrohrkisten, die als Cajón verwendet wurden und einen snarrenden Ton erzeugten. Dadurch liegt die Vermutung nahe, dass das heutige Klangideal im Rascheln/Scharren des Zuckerrohres begründet liegt. Die Schrauben an der Oberkante der Frontplatte (Schlagfläche) sind bei einer peruanischen Cajón nicht komplett angezogen und haben viel Spiel, so dass beim Musizieren ein Schnarren ertönt. Später wurden die Zuckerrohrkisten zwecks besserer Resonanz geleert und eine Klangöffnung auf der Rückseite ausgeschnitten.
Cajónes werden inzwischen nicht mehr nur in Peru und Kuba, sondern auch in mehreren europäischen Ländern gefertigt. Im Flamenco hat die Cajón einen festen Platz eingenommen.
In den letzten Jahren wurde die Cajón immer mehr zu einem Ersatz für das klassische Schlagzeug – nicht zuletzt wegen ihrer Transportfreundlichkeit. Mittlerweile gibt es auch eine Reihe von Weiterentwicklungen, die es sich zum Ziel machen, die Cajón von dem klassischen Einsatz zu lösen und das Instrument als einen wirklichen Schlagzeugersatz zur Geltung zu bringen. Die Hersteller verwenden nicht mehr nur Saiten, sondern wie bei der Schnarrtrommel eines typischen Schlagzeugs auch Schnarrteppiche. Dies hat ein ganz anderes Klangspektrum zur Folge und überzeugt auch den echten Schlagzeuger zur Cajón zu greifen, wenn ein kleinerer Auftritt oder ein kleineres Setup gefordert wird.
Die Cajón wird heutzutage als Rhythmusinstrument in allen Musikrichtungen angewendet. Besonders häufig findet sich die Cajón als Ersatz für Bass Drum und Snare im Bereich der akustischen Musik (Unplugged) wieder und gewinnt im Rock, Pop und vor allem im Folk-Rock-Bereich in den letzten Jahren zunehmend an Popularität. Zusammen mit weiteren Perkussionsinstrumenten wie Shaker, Schellenkranz sowie Hi-Hat oder Becken wird die Cajón als vielseitiges Perkussionsinstrument eingesetzt. Einige Schlagzeuger setzten auch Besen (mit Kunststoffborsten) ein, um einen überzeugenderen Schnarrklang spielen zu können.
Zu Beginn Ihrer Veranstaltung erhält jeder Event- oder Tagungsteilnehmer ein Cajon bzw. ein Perkussionstuhl, der je nach Wunsch individuell im Raum als Loungemöbel oder als Tagungs- und Bankettstuhl integriert werden kann. Unser Percussionstuhl oder Loungecajon ist in das Interieur oder Bestuhlung Ihrer Events oder Tagung integierbar und schafft durch seinen Zweitnutzen einen Mehrwert, der sowohl zum gemütlichen Sitzen, als auch zu einer Trommelsession im Kollektiv beiträgt.
Die besondere Bauweise führen zu einem unverwechselbaren Bass- und Snaresound, der an den Klang eines Schlagzeuges erinnert. Gespielt wird sitzend auf dem Cajon bzw. Perkussionstuhl, während mit den Händen auf der Schlagfläche getrommelt wird.
Durch unsere professionellen Workshopleiter werden die Grundlagen des kleinsten Schlagzeugs der Welt innerhalb von Minuten beigebracht und die Teilnehmer verwandeln sich in kürzester Zeit zu einem mitreißenden Rhythmus-Orchester.
DRUM OLÈ als ganztägige Teambuildingmaßnahme. Hier bauen die Teilnehmer im ersten Schritt innerhalb von 3-4 Stunden ihre unter Anleitung unseres professionellen Cajonhersteller ihre eigene Cajon, die sie dann später selbst spielen werden. DRUM OLÈ unterstützt Sie bei der Umsetzung ihrer Teambuilding-Aktivitäten, damit aus Einzelkämpfern Teams werden.
Veranstaltungsort:
Hessen - auf Anfrage in ganz Deutschland durchführbar
Personenanzahl:
Von 10 bis 100 Personen
Wird durchgeführt in:
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